Neurale Manipulationstechniken wurden von J. P. Barral und A. Croibier mit dem Ziel entwickelt, Bewegungseinschränkungen im zentralen und peripheren Nervensystem zu lokalisieren und zu behandeln. In den neuralen Manipulationskursen lernst du dieses Originalkonzept der beiden Entwickler. In der Kursreihe werden Dysfunktionen von Hirn, Rückenmark, Plexus, Nerven und deren umgebenden Strukturen mit den dazu gehörenden anatomischen, physiologischen und pathologischen Aspekten dargestellt und behandelt.

Grundlagen

Das zentrale und periphere Nervensystem ist von Flüssigkeit und bindegewebigen Hüllen umgeben, die dazu beitragen, dass der Nerv sich in einer geschützten Umgebung frei bewegen und seine Reize übertragen kann. Durch Einschränkungen in diesen Strukturen können vielerlei Symptome wie z. B. Schmerzen, Parästhesien oder Fehlsteuerungen entstehen. Der Einsatz manueller, nicht invasiver Techniken, die kennzeichnend sind für Barral und Croibiers Arbeit, dient dazu, dem Nervensystem seine normale Beweglichkeit zurückzugeben. Dies schafft die Voraussetzungen, dass sich Wahrnehmung, Motorik (parietal, viszeral und glandulär) und Sensomotorik verbessern – ein grundlegender Baustein des therapeutischen Handelns!

Integration und Prüfung:
 „Klinisches Arbeiten NM“ und Prüfung mit Zertifikat sind in Vorbereitung.